Wenn jemand in Köln, Graz oder Zürich ein neues Bad bekommt, googelt er "Fliesenleger in der Nähe". Drei Klicks später hat er drei Angebote angefragt — und Sie sind nur dabei, wenn Ihr Google Business Profile im Top-3-Maps-Pack steht.
Die Wahrheit ist hart, aber einfach: Auf Google sichtbar = Aufträge. Nicht sichtbar = keine Aufträge. Egal wie gut Ihre Arbeit ist.
Warum Fliesenleger Google braucht
Bad-Sanierungen, Bodenbelagswechsel, neue Küchenfliesen — diese Aufträge starten zu 84 Prozent mit einer Google-Suche. Privatkunden machen 60 Prozent aus, der Rest kommt von Architekten, Hausverwaltungen und Bauunternehmen, die Subunternehmer suchen.
Fliesenleger-Aufträge haben ein gutes Volumen: Eine vollständige Bad-Renovierung kostet 8.000 bis 25.000 Euro Materialkosten plus Arbeitszeit. Ein einziger gewonnener Auftrag pro Monat zusätzlich rechtfertigt jedes vernünftige SEO-Investment.
Das Problem: Die meisten Fliesenleger haben ein dürftig gepflegtes Google-Profil — wenige Bilder, kaum Bewertungen, keine konkreten Servicekategorien. Wer hier nachzieht, überholt die Konkurrenz innerhalb von 90 Tagen.
Spezifische GBP-Optimierung für Fliesenleger
Hauptkategorie: "Fliesenlegerbetrieb" oder "Fliesenleger" — exakt diese Kategorie. "Bauunternehmen" ist falsch und kostet Sie Reichweite.
Zusatzkategorien:
- Bodenbelagsgeschäft (wenn Sie auch Material verkaufen)
- Badrenovierungsservice
- Steinmetz (wenn Sie Naturstein verarbeiten)
- Bauunternehmen
Services im Detail: Hier liegt der größte Hebel. Tragen Sie jede Leistung einzeln ein:
- Badezimmer-Fliesen verlegen
- Boden-Fliesen verlegen (Wohnbereich)
- Großformat-Fliesen
- Natursteinverlegung (Marmor, Granit, Schiefer)
- Mosaikarbeiten
- Terrassen-Fliesen / Outdoor-Fliesen
- Dusch-Sanierung (begehbare Dusche)
- Bad-Komplettsanierung
- Fugen-Sanierung
- Reparatur einzelner Fliesen
- Estrich-Vorbereitung
Jede dieser Leistungen ist ein eigener Suchbegriff. Wer "Großformat-Fliesen Zürich" googelt, findet nur Betriebe, die das explizit aufgelistet haben.
Servicegebiet: Realistisch eintragen — der typische Fliesenleger-Aktionsradius liegt bei 40 bis 60 Kilometern. Maximal 8 bis 10 Postleitzahlen, lieber präzise als breit.
Bilder: Mindestens 40 Fotos, davon die Hälfte Vorher-Nachher-Bilder. Bäder, Bodenbeläge, Detailaufnahmen von Verfugungen und Natursteinkanten. Vorher-Nachher-Bilder sind in keiner anderen Branche so wirkungsvoll wie bei Fliesenlegern.
Bewertungen: Nach jeder Sanierung anfragen, idealerweise mit Foto. Eine gute Strategie: Direkt nach Projektabnahme mit dem Kunden gemeinsam ein Bild machen, dann SMS mit Bewertungslink schicken. Ziel: 30+ Bewertungen, 4,8+ Sterne.
Posts: Wöchentlich frisch verlegte Bäder oder Böden zeigen, mit Stadtteil-Bezug. "Neue Großformat-Fliesen in Hamburg-Altona" rankt lokal.
Website für Fliesenleger — was wichtig ist
Galerie ist alles: Ihre Website ist 70 Prozent visuell. Bauherren entscheiden anhand der Bilder, nicht anhand des Textes. Hochauflösende Galerie nach Kategorien (Bäder, Wohnbereich, Outdoor, Naturstein) ist Pflicht.
Material-Beratung: Welche Fliesenformate verarbeiten Sie? Welche Marken empfehlen Sie? Welche Naturstein-Typen liegen Sie? Diese Informationen ziehen die Kunden an, die genau wissen, was sie wollen.
Stadtteil-Landingpages: Eine Unterseite "Fliesenleger Berlin-Charlottenburg" rankt für genau diese Suche besser als die Hauptseite. Drei bis fünf solcher Stadtteil-Seiten in Ihrem Hauptgebiet bringen messbar mehr Anfragen.
Mobile First und schnell: Über 75 Prozent der Anfragen kommen vom Smartphone, oft von der Baustelle aus. Ladezeit unter 2 Sekunden, Anruf-Button gut sichtbar.
Beratungs-CTA: Bad-Sanierungen brauchen Beratung. Bieten Sie eine kostenlose Beratung vor Ort an, formulieren Sie das auf jeder Unterseite. Das senkt die Hürde erheblich.
Häufige Fehler Fliesenleger
Fehler 1: Zu wenige Vorher-Nachher-Bilder. In keiner anderen Branche überzeugen Vorher-Nachher-Bilder so stark. Wer hier nur 5 Bilder hat, verschenkt Conversions.
Fehler 2: "Wir machen alles" statt Spezialisierung. Wer Großformat oder Naturstein als Schwerpunkt hat, sollte das groß kommunizieren. Generalisten verlieren in Google-Suchen.
Fehler 3: Keine Materialberatung auf der Website. Kunden wollen vor der Anfrage verstehen, womit Sie arbeiten. Diese Information fehlt fast immer.
Fehler 4: Bewertungen nur passiv. Wer Bewertungen nicht aktiv einholt, hat in zwei Jahren 8 Bewertungen — der Wettbewerber 60.
Fehler 5: Keine Servicegebiet-Definition. Ohne klares Gebiet rankt Google Sie nirgends richtig.
Fehler 6: Stockphoto-Bäder. Jeder Kunde erkennt das. Echte Projektbilder sind das wichtigste Verkaufsargument.
Fehler 7: Keine Material-Lieferanten kommunizieren. Hochwertige Marken (Villeroy & Boch, Marazzi, Florim, Mosa) wirken vertrauensbildend. Wer mit guten Marken arbeitet, sollte das sichtbar machen — nicht verstecken. Premium-Kunden suchen explizit nach Verarbeitern für Premium-Marken.
Fehler 8: Keine Sichtbarkeit für Naturstein. Naturstein ist hochmargig und wettbewerbsarm in der lokalen Suche. Wer Marmor, Granit oder Schiefer verarbeitet, sollte eine eigene Unterseite mit Fotos und Material-Hinweisen aufbauen — das zieht überdurchschnittlich gut zahlende Kunden.
Fehler 9: Bauleitungs-Bewertungen werden ignoriert. Wer für Architekten und Bauträger als Subunternehmer arbeitet, sollte aktiv Bauleitung-Bewertungen einholen. Diese wirken auf andere B2B-Auftraggeber stärker als Privatkunden-Reviews und sind die schnellste Brücke in größere Auftragsvolumen.
Deine nächsten Schritte
Fliesenleger sind eine extrem visuelle Branche. Wer Bilder, Bewertungen und Spezialisierung systematisch auf Google bringt, gewinnt das Maps Pack — und damit die Aufträge.
Ich erstelle Ihnen ein kostenloses Audit: Wo stehen Sie aktuell auf Google Maps für "Fliesenleger", "Bad Fliesen" und "Naturstein Verlegung" in Ihrer Region? Was machen die Top 3 in Ihrem Gebiet besser, und welche drei konkreten Maßnahmen bringen in 60 Tagen den größten Effekt?
Sie bekommen das Audit als PDF mit konkreten Maßnahmen — kostenlos, ohne Verpflichtung.
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